Banner
Wir sind Mitglied im BVHK e.V.
Banner



Bleiben sie aktuell. Jetzt unseren Newsletter abonieren!


Startseite / Elternberichte / Alexandra

Nächste Termine

Alexandra

Beitragsseiten
Alexandra
August 1994
Dezember 1996
Alle Seiten

Alexandra und Franziska im Alter von 4 1/2 Jahren Am 10. November 1991 wurden unsere Zwillinge Alexandra und Franziska, 8 Wochen zu früh, geboren. Wir hatten schon Frühchen im Fernsehen oder auf Fotos gesehen, aber als ich meine eigenen Kinder im Brutkasten liegen sah, konnte ich nur noch weinen. Überall Schläuche und Infusionen.

Während Franziska sich in den nächsten Tagen erholte und kurz darauf auf die Kinderstation verlegt wurde, ging es Alexandra immer schlechter.

Der Kreislauf musste ständig stabilisiert werden und sie benötigte übermäßige Sauerstoffzufuhr (meist bis zu 100%).
Ein Ultraschall des Herzens erklärte die Probleme: Sie hatte eine Fallot'sche Tetralogie.

Zusätzlich stellte man eine Hirnblutung I. Grades fest. Hinzu kamen Krämpfe. Wir hatten den Eindruck, dass alles schlimmer wurde und alles umsonst war. Doch irgendwann besserte sich die Situation und Alexandra entfernte sich 63 Tage nach ihrer Geburt selbst die Beatmung. Von da an konnte sie ohne weitere Hilfe ausdauernd atmen. Nach fast 3 Monaten wurden sie im guten Zustand auf die Frühgeborenenstation verlegt. Unsere Freude war unbeschreiblich. Während Franziska seit Weihnachten bei uns zu Hause war, wurde Alexandra direkt in die Johanniter-Kinderklinik nach St. Augustin verlegt. Dort hatte sie des Öfteren hypoxaemische Anfälle und wurde daher katheterisiert. Es stellte sich ein Fallot mit hochgradiger Pulmunalstenose dar, welche mit einer Ballondilatation behoben werden sollte. Leider schlug diese fehl. So wurde sie ein paar Tage später operiert. Sie erhielt einen Shunt und die Pulmonalarterie wurde erweitert. Ihre Sauerstoffsättigung stieg von 70% auf 84%. Ihr Zustand hatte sich stabilisiert. Im März, Alexandra war jetzt 4 Monate alt, durften wir sie endlich mit nach Hause nehmen. Endlich war unsere Familie komplett.
Die Magensonde ließen wir in St. Augustin zurück - mussten aber über ihre Mahlzeiten Buch führen.

 



Aktualisiert (Mittwoch, den 25. November 2009 um 13:27 Uhr)

 
Auf Facebook teilen

KohkiHerz on Facebook