Am 19.09.2004 war es soweit: Tag der offenen Tür der Kinderklinik im Johannes Gutenberg Universitätsklinikum Mainz. Eingeladen waren auch die Hessen-JEMAHs, die zusammen mit uns KoHKis einen Stand in der kinderkardiologischen Abteilung betreuten. Zusammen mit Elena Körner, der Regionalleiterin der JEMAHs, Manuela Bluth und der KoHKi-Vertreterin Marion Lahr entstand schnell ein freundlich gestalteter Infostand.

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Dank der sehr guten Zusammenarbeit mit Schwestern, Ärzten und anderen hilfreichen Händen der Kinderkardiologie gestaltete sich der ganze Tag absolut unkompliziert, harmonisch und sehr spannend. Besonders bei Schwester Irmgard, die uns eingeladen hatte und die mit ihrer offenen Art dafür sorgte, dass wir uns alle wohl fühlten, möchten wir uns an dieser Stelle nochmals herzlich bedanken! Doch was gab es eigentlich alles zu sehen und zu erleben?
Ärzte und Schwestern boten (DAS war natürlich der Renner) Herzultraschall, EKG, Blutdruck- und Sauerstoffsättigungsmessungen an. Professor Markus Heinemann, Kinderherzchirurg der Kinderkardiologie Mainz, informierte in „Heinemanns Kramladen“ über neue Herzklappen, Schrittmacher und ähnliches Chirurgenmaterial und stellte alles anschaulich aus, was vor allem die Erwachsenen sehr spannend fanden (es waren auch ein paar ziemlich zerfressen präparierte Herzklappen dabei (so sah es zumindest aus)). Schwester Irmgard hingegen entpuppte sich als wahre Herzkatheder-Expertin. Sie betreute ihren „Kunst- und Krempel-Stand“ mit dem Equipment aus dem Herzkathederlabor und erklärte alles dermaßen professionell, dass man sie für eine Kardiologin mit 30 Jahre Katheterlabor-Erfahrung hätte halten können. Überhaupt war das ganze Team dort überaus engagiert, freundlich und kompetent und alle arbeiten gut zusammen.
Die Clown-Doktoren kasperten durch die Gänge und erfreuten Groß und Klein mit Humor und guter Laune, es gab eine Teddybär- Klinik für textile Notfälle, Schwesternschüler boten das Eingipsen von Armen an, man konnte live die Erstversorgung und Heilung eines kleinen Patienten im OP anschauen; es gab Führungen durch die wichtigsten Abteilungen; Selbsthilfestände boten Broschüren und Essbares an und für die Kinder gab es Luftballons, Äpfel, kostenlose Zahnbürsten etc. von einer Krankenkasse.
Gegen Ende der Veranstaltung bekamen wir noch eine Schachtel mit Spritzen (natürlich ohne Nadel!), Mundschutzmasken und OP-Hauben hingestellt, die ebenfalls reißenden Absatz fanden. Eine Präsentation des Christoph-Rettungshubschraubers der Uniklinik Mainz musste leider ausfallen, da sich der Hubschrauber im Einsatz befand und Leben rettete. Da war der Ausfall dieses Events natürlich verkraftbar und allen verständig!
Alles in allem war es eine sehr positive Veranstaltung. Unsere Kontakte zur Uniklinik Mainz wurden gefestigt und wir lernten nette Leute kennen, auf deren künftige Zusammenarbeit wir uns sehr freuen. Der Tag klang bei einer spontanen Einladung der Klinik an uns zum Schnittchen-Essen mit den Klinikmitarbeitern aus.
Aktualisiert (Mittwoch, den 16. Dezember 2009 um 12:32 Uhr)